Fragen, die Sie für sich klären sollten

Übergabeprozess – Wie schnell soll die Übergabe erfolgen? Mit einem klaren Schnitt oder mit einer begleiteten, sukzessiven Übergabe, in der Sie Ihren Nachfolger Stück für Stück in die Eigenheiten Ihrer Firma, Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Kunden einarbeiten? Dies kann zwischen wenigen Wochen und vielen Monaten dauern.

Eigentumsübergang – Einige Unternehmer möchten einen Minderheitsanteil behalten, um auch weiterhin ihrem Unternehmen verbunden zu sein, von künftigen, steigenden Erträgen zu profitieren, oder um den Anteil später zu vererben. Wenn Immobilien im Privatbesitz zum Geschäftsbetrieb gehören: sollen diese mitveräußert oder langfristig vermietet werden? Kommt im Falle einer Kapitalgesellschaft für Sie auch ein Verkauf als so genannter „Asset Deal“ nach Rücksprache mit Ihrem Steuerberater in Frage? Dies ist aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen häufig interessanter für potenzielle Käufer und kann entscheidend dafür sein, ob es zu einer höheren Angebotsabgabe kommt.

Lebenswerk oder Einkommensquelle? – Viele Unternehmer betrachten ihr Unternehmen als ihr Lebenswerk, ein Stück ihrer Persönlichkeit und ihrer langen, erfolgreichen Leistung. Sie möchten das Unternehmen nicht einfach verkaufen und zusehen, wie es im schlimmsten Falle heruntergewirtschaftet wird, sondern weiterhin mit Stolz darauf blicken können. Manche Verkäufer geben nicht unbedingt dem höchsten Gebot den Vorzug, wenn sie bei einem anderen Interessenten ein gutes Gefühl haben. Welche Rolle spielt Ihr persönliches Vertrauen in den Käufer für Sie?

Finanzierung – Möchten Sie einen schnellen Verkauf mit marktüblichem Erlös, oder kommt auch eine teilweise Verkäuferfinanzierung in Frage, mit regelmäßig höherem Verkaufserlös und zügigerem Verkaufsabschluss?